Archiv 2010

Alarmübung der Feuerwehren Herzlake, Holte und Wettrup

 

Einsatzübung bei der Emsland Brüterei in Dohren

Am Samstagmittag um 12.05 Uhr wurde die Feuerwehr Herzlake zunächst mit Einsatzstichwort "Brandmeldeanlage" alarmiert. Auf der Anfahrt zum Einsatzort in Dohren wurde der Alarm nochmals bestätigt und die anrückenden Kräfte informiert, dass im Werkstattbereich noch 3 Personen vermisst werden. Der Gruppenführer vom TLF Herzlake forderte sofort die Feuerwehr Wettrup und Grafeld an. Da die Feuerwehr Grafeld nicht verfügbar war, rückte die Feuerwehr Holte-Lastrup mit an. Am Einsatzort ging der erste Angriffstrupp unter Atemschutz mit einer Einsatzkraft der Brüterei Werkfeuerwehr in das Gebäude vor. Unter Null-Sicht konnten dann die 3 vermissten Personen gerettet und versorgt werden. Die Feuerwehr Holte unterstützte die Feuerwehr Herzlake und die Feuerwehr Wettrup baute die Wasserversorgung auf. Ein Verletztensammelplatz wurde eingerichtet und die alarmierte SEG des DRK Herzlake unterstützte den Rettungsdienst des DRK Haselünne bei der Versorgung der Verletzten. Zugleich wurde für die eingesetzten Atemschutzeinsatzkräfte ein Zelt zum Aufwärmen und Regeneration aufgebaut. Nach dem Übungsende gab es eine kleine Besprechung und eine warme Mahlzeit. Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte bei der Übung beteiligt.

Die Feuerwehr Wettrup war mit 19 Kameraden vor Ort und sorgte für die Wasserversorgung und stellte weitere Atemschutzgeräteträger. Aufgrund der räumlichen Nähe von Dohren nach Wettrup eine sehr gute Gelegenheit die Zusammenarbeit mit unseren Kameraden aus Herzlake und Holte zu üben.

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Großbrand – 94 gerettete Tiere – großer Sachschaden

 

Photovoltaikanlage kann gerettet werden

Am Dienstagnachmittag 3.August 2010 um 15.47 Uhr, Sirenen und Melderalarm für die Feuerwehren Wettrup, Handrup und Lengerich. Einsatzstichwort:  "Stallungsbrand". Auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Mittelstraße in Wettrup soll Stroh in der Scheune brennen. Bereits 5 Minuten später erreichen die Wettruper Fahrzeuge das Objekt, nur etwas später erreichen Handrup und Lengerich die Mittelstrasse in Wettrup. Die Lage stellte sich wie folgt dar. Das gemeldete Strohfeuer im Stall hatte sich zwischenzeitlich zu einem richtigen Stallungsbrand entwickelt. Das Strohlager stand in Vollbrand, die Einstreuung im der direkt angrenzende Kälberstall war in Flammen und der westliche Giebel des Boxenlaufstalls hatte bereits Feuer gefangen.

Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war das Feuer in einem der Ställe gegen 15.40 Uhr von einem 29-jährigen Mitarbeiter entdeckt worden, der sofort die Feuerwehr verständigte. Den Anwohner und Einsatzkräften gelang 94 der insgesamt 95 eingestallten Kühe zu retten.

Die Feuerwehren Handrup und Wettrup begannen von der westlichen Seite mit der Brandbekämpfung und versuchten den kompletten Übergriff des Feuers auf die andere Dachhälfte des Boxenlaufstall zu verhindern. Durch die dort installierte Photovoltaikanlage wäre man sonst nur zum Zuschauen verdammt.  Die Feuerwehr Lengerich begann von der östlichen Seite mit dem Löschangriff auf das Strohlager. Damit auch von oben der Brand bekämpft werden konnte, wurde die Drehleiter der Feuerwehr Lingen nachalarmiert. Durch gezielte Innenangriffe unter anderem mit einem B-Rohr im Boxenlaufstall gelang es die Flammen einzudämmen. Da hierzu viele Trupps unter PA im Einsatz waren und es zeitweise danach aussah das die Wasserversorgung nicht ausreicht, wurde die Feuerwehr Gersten nachalarmiert um entsprechendes Material vor Ort zu haben.

Nach gut einer Stunde zeigten die Löscharbeiten ihre Wirkung und es brannte nur noch das Strohlager und vereinzelte Glutnester im Dach. Damit der Strohbrand gelöscht werden konnte musste das Stroh aus den Stallungen entfernt und abgelöscht werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf über 300000 Euro. Nach den ersten Ermittlungen hatte der 29-jährige Mitarbeiter vor der Entdeckung des Brandes in dem Kuhstall mit einer Trennflex gearbeitet. Die Polizei schließt deshalb nicht aus, dass sich bei den Arbeiten zuvor frisch eingestreutes Stroh entzündet haben könnte und nahm deshalb noch am selben Tag die Ermittlungsarbeit auf.

Im Einsatz waren Feuerwehr Wettrup, Handrup, Lengerich, Gersten, Lingen (Drehleiter, Gerätewagen Logistik) mit 75 Einsatzkräften, sowie Rettungsdienst und Polizei. 21.45 Gerätehaus an, schalten Einsatzbereit ab.

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Wettrup / Polizeibericht
Kuhstall abgebrannt – 300000 Euro Schaden
Am Dienstagnachmittag geriet auf einem landwirtschaftlichen Anwesen an der Mittelstraße ein Kuhstall in Brand. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei war das Feuer in dem Stall gegen 15.40 Uhr von einem 29-jährigen Mitarbeiter entdeckt worden, der sofort die Feuerwehr verständigte. Bei Eintreffen der Rettungskräfte stand der Kuhstall bereits in Flammen. Der Freiwilligen Feuerwehr gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf einen weiteren Stall zu verhindern. Eine Kuh der insgesamt 95 eingestallten Tiere verendete, die anderen konnten rechtzeitig befreit werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf über 300000 Euro. Nach den ersten Ermittlungen der Polizei hatte der 29-jährige Mitarbeiter vor der Entdeckung des Brandes in dem Kuhstall mit einer Trennflex gearbeitet. Die Polizei schließt nicht aus, dass sich bei den Arbeiten zuvor frisch eingestreutes Stroh entzündet haben könnte.

 

Radladerbrand

Durch Zufall verhindert Landwirt einen Großbrand

Sonntag der 18.April 2010 00.57 Uhr, ein Wettruper Landwirt informiert telefonisch den Orts BM über einen Radladerbrand auf seinem Hof. Aufgrund der beschriebenen Lage lässt dieser um 00.59 über die Einsatzleitstelle in Meppen Alarm für Gruppe 1 auslösen. Beim raschen Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgende Lage dar.

Der Landwirt hatte durch Zufall den brennenden Radlader unter dem Überstand seines fast neuen Kuhstalls gefunden. Er tat das in dem Moment einzig richtige und zog zunächst mit einem Schleper den Radlader aus dem Gefahrenbereich, so dass ein Überspringen auf die Holzkonstruktion nicht mehr möglich war. Seine eigenen Löschversuche mit Sand und einem Feuerlöscher scheiterten, so dass er sich entschloss die Feuerwehr zu rufen.

Beim Eintreffen stand nun der komplette Motorraum, begünstigt durch austretendes Hydrauliköl, in Flammen. Nun bewährte sich wiederum unser im GW integrierte Wassertank, so dass der mit PA ausgerüstete Angriffstrupp schnell mit dem Schaumangriff beginnen konnte. Die Wasserversorgung hätte ansonsten zuerst vom in ca. 250m Entfernung liegenden Hydranten aufgebaut werden müssen. Nach wenigen Minuten zeigten die Löschversuche ihre Wirkung, so dass das Feuer unter Kontrolle war. Die zwischenzeitlich eingetroffene Polizei nahm die Ermittlung auf. Nachdem das ausgetretene Hydrauliköl gebunden und das Feuer gelöscht war machten wir uns zum Abmarsch fertig.

Gerätehaus an schalten Einsatzbereit ab, 02.15 Uhr.

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Gebäudebrand im Haidfeld

Familie eines Feuerwehrmanns verliert ihr Wohnhaus

Montag 26. April 2010 um 2.45 Uhr wurden die Feuerwehrleute der Wettruper und Handruper Wehr durch Melder und Sirenenalarm geweckt. Das Einsatzstichwort hieß "Wettrup, Haidfeld, Dachstuhlbrand, es brennt der Balkon". 6 Minuten später erreicht das erste Löschfahrzeug den Einsatzort. Der Einsatzleiter Orts BM J. Schlump mußte dabei feststellen, dass es sich hier um das Wohnhaus eines Feuerwehr Kameraden handelte. Dieser war durch Knallgeräusch aufgewacht, hatte das Feuer auf dem Balkon entdeckt, seine Angehörigen geweckt und sofort die Leitstelle Meppen informiert. Fast zeitgleich war das Feuer ebenfalls durch 2 Insassen eines KFZ auf der nahen B402 entdeckt worden.

Die erste Lage stellte sich so vor, dass die Giebelseite auf dem sich der Balkon befand, bereits in voller Ausdehnung brannte und Raucherscheinungen sich über die ganze Dachfläche zeigten. Sofort wurde die Feuerwehr Lengerich nachalarmiert, um genug Einsatzkräfte für den rückwärtigen Löschangriff und Atemschutzgeräteträger für den Innenangriff zu sichern. Kurz nachdem die ersten Trupps mit Atemschutz für den Innenangriff ausgerüstet waren, zündete das Feuer durch und der ganze Dachstuhl brannte. Die Löschangriffe im Dachgeschoss erwiesen sich als sehr aufwendig, da hier immer wieder aus der Zwischendecke Flammen schlugen. Damit diese Glutnester besser geortet und bekämpft werden konnten, wurde die Feuerwehr Haselünne mit ihrer Wärmebildkamera nachalarmiert. Kurze Zeit später trafen diese auch mit ihren Einsatzkräften ein und unterstützten bei der Innenbrandbekämpfung. Die mitgebrachte Drehleiter erwies sich als große Hilfe bei der Brandbekämpfung von Außen, da Aufgrund des Zustandes der Zwischendecke kein Angriff mehr im Dachgeschoss erfolgen konnte.

Nach und nach zeigten die Maßnahmen Wirkung, so dass gegen 5 Uhr mit den Nachlöscharbeiten im Obergeschoss begonnen werden konnte. Bis 7.30 Uhr konnten alle Kräfte, bis auf die Wettruper, die Einsatzstelle verlassen. Diese waren noch bis 10.30 mit Nachlöscharbeiten beschäftigt und rückten dann ab. Zwischenzeitlich hatte die Polizei ihre Ermittlungsarbeiten begonnen und beschlagnahmte das Gebäude für weitere Ermittlungen.

Insgesamt waren bei diesem Einsatz 11 Löschfahrzeuge und 80 Einsatzkräfte vor Ort. Die Arbeiten verliefen sehr effektiv und reibungslos. Leider ließ sich aber nicht verhindern, dass das Dach und Obergeschoss des Gebäudes komplett vernichtet wurde. Die Wohnung im Erdgeschoss wurde auch in Mitleidenschaft gezogen und ist ebenfalls unbewohnbar.

Bis die Löschfahrzeuge wieder Einsatzfähig waren, bedurfte es noch einiger Zeit beim Gerätehaus und fleißigen Händen.

Gerätehaus an, schalten Einsatzbereit ab, 12.30 Uhr.

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Wohnhausbrand in den Morgenstunden

Erheblicher Sachschaden entstand am frühen Montagmorgen beim Brand eines Wohnhauses an der Straße Haidfeld in Wettrup. Lingener Tagespost / fxr Wettrup.

Die Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen. Gegen 2.45 Uhr war das Feuer von einem Autofahrer bemerkt worden. Mit allen verfügbaren Kräften rückte die Ortsfeuerwehr Wettrup aus.

Aufgrund der Brandausdehnung des Feuers auf den gesamten Dachbereich ließ Ortsbrandmeister Jürgen Schlump die Ortsfeuerwehren Handrup und Lengerich nachalarmieren. Mit Atemschutz drangen Einsatztrupps in den oberen Bereich vor, gleichzeitig löschten die Feuerwehrleute von außen.

Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Feuer immer wieder durch Glutnester in den Zwischendecken angefacht wurde. Um diese Bereiche abzusuchen forderte man die Wärmebildkamera der Feuerwehr Haselünne an. Teile des Daches mussten abgedeckt werden um an diese Bereiche zu kommen.

Über die Brandursache und die Schadenshöhe konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Insgesamt waren neben der Besatzung eines Rettungswagens 81 Feuerwehrmänner mit acht Fahrzeugen vor Ort. Die Löscharbeiten zogen sich bis in den Morgen hin.

 

Brand in Wohnhaus Polizeibericht

In der Nacht zum Montag geriet aus noch nicht geklärter Ursache der Dachstuhl eines Zweifamilienhauses an der Straße Haidfeld in Brand. Nach den bisherigen Feststellungen der Polizei hatte gegen 02.40 Uhr ein Hausbewohner Geräusche wahrgenommen und stellte fest, dass der Dachstuhl bereits Feuer gefangen hatte. Die Hausbewohner konnten das Gebäude noch verlassen und wurden nicht verletzt. Bei Eintreffen der Feuerwehr Wettrup, die von den Wehren aus Handrup, Lengerich und Haselünne überstützt wurden, stand der Dachstuhl bereits in hellen Flammen. Der Brand konnte von den Feuerwehrleuten gelöscht werden. Das Feuer, welches im bereich eines Balkons aus noch unbekannter Ursache ausgebrochen war, verursachte einen Schaden von über 100000 Euro. Die Polizei nahm noch in der Nacht ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf.

 

 

 

 

 

 

Gersten: Putenstall abgebrannt - Über 800000 Euro Sachschaden

 

Ein Schaden von über 800 000 Euro entstand nach Angaben der Polizei am Dienstagabend beim Brand eines Putenmaststalls an der L 66 im Bereich Gersten-Bregenbeck.

Um 20.21 Uhr alarmierte die Rettungsleitstelle die Ortsfeuerwehr Bawinkel mit dem Hinweis, dass sich auf dem brennenden Stall eine Fotovoltaikanlage befinde und die nötige Vorsicht geboten sei.

Als das erste Fahrzeug an der Einsatzstelle eintraf, brannte der 19 mal 90 Meter große leere Stall in voller Ausdehnung. In ihn sollten am nächsten Tag 4800 vier Wochen alte Jungputen aufgestallt werden. Einsatzleiter Gemeindebrandmeister Andreas Wentker ließ die Ortsfeuerwehren Gersten, Lengerich und Wettrup zur Unterstützung nachalarmieren. Aufgrund der Gefahren, die von der weiterhin unter Spannung stehenden Fotovoltaikanlage ausgingen, konnte nur mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand gelöscht werden. Außerdem konzentrierte man sich darauf, die nebenstehenden Ställe zu schützen.

Das Dach der Halle stürzte im Laufe des Brandes komplett ein, die Fotovoltaikanlage wurde vernichtet. Die Polizei nahm noch am Dienstagabend ihre Ermittlungen an der Brandstelle auf und schließt nicht aus, dass durch falsch positionierte Gasstrahler, die den Stall aufwärmen sollten, ausgelegtes Stroh in Brand geriet.

Die Löschwasserversorgung wurde von einem direkt am Eingang des Geländes vorhandenen Bohrbrunnen sichergestellt. Zusätzlich verlegte man noch eine Schlauchleitung von einem 200 Meter entfernten Teich. Ein Feuerwehrmann wurde leicht verletzt und von Rettungssanitätern versorgt. Insgesamt waren 75 Einsatzkräfte der Feuerwehr bis rund 1 Uhr mit den Löscharbeiten beschäftigt. Die Ortsfeuerwehr Gersten stellte bis zum nächsten Morgen eine Brandwache.

Vor wenigen Tagen hatte Kreisbrandmeister Christoph Wessing in einem Gespräch mit unserer Zeitung (siehe Kreis Emsland vom 3. März) auf die Besonderheiten beim Brand dieser Anlagen hingewiesen. Den Strom abzustellen sei praktisch unmöglich. Die Leitungen ständen weiter unter Spannung.