Archiv 2004

Verkehrsunfall auf der Wettruper Str. in Grafeld

Nachdem wir von dem Empfang anlässlich des 70sten Jubiläums der Feuerwehr Herzlake zurück waren und uns ein Busunternehmer aus Grafeld wieder am Gerätehaus abgesetzt hatte, dauerte es nicht lange als wir um 14.45 Uhr über unsere Funkmeldeempfänger und die Sirene alarmiert wurden. Als Einsatzstichwort wurde "Verkehrsunfall mit Eingeklemmter Person; Wettrup Richtung Grafeld" gemeldet. Nun machte es sich zu  ersten Mal wirklich bezahlt, das vor einigen Jahren eine Fahrbereitschaft der Maschinisten eingerichtet wurde. Da die Hälfte der Kameraden noch am Gerätehaus waren, dauerte es nicht lange bis wir Ausfahrt melden konnten. Da als Unfallort "Strasse von Wettrup Richtung Grafeld" gemeldet war fuhren wir über die Vorstrasse in die angegebene Richtung. Einige hundert Meter hinter der Ortsgrenze Wettrup in einer leichten links Kurve sah man den gerade von uns verlassenen Bus und einen roten Ford Fiesta im Seitenrand liegen. Allem Anschein nach hatten sich die Fahrzeuge auf dieser engen Strasse übersehen und konnten nicht mehr rechtzeitig ausweichen, so das sich der PKW und der Bus jeweils mit der vorderen linken Seite berührten. Nachdem wir abgesessen waren und stellte sich die Lage für uns folgender Maßen dar. Der Busfahrer war unverletzt, die Fahrerin (tragischer Weise die Freundin von einem Feuerwehr Kameraden) hatte starke Schmerzen im Brustbereich, war aber nicht eingeklemmt. Da die Verletzte bei Bewusstsein war und es keinen Anlass gab Sie schnell aus dem Wagen zu befreien, warteten wir auf den alarmierten Rettungswagen. Vor dem Notarzt traf aber schon unser Erste Hilfe Ausbilder F. Waller aus Herzlake ein und übernahm die erste Versorgung der Verletzten. Wir bereiteten inzwischen den Rettungssatz vor, da wir davon ausgingen zur Rettung das Dach von Wagen abnehmen zu müssen. Nach einigen Minuten traf die Polizei und der RTW aus Thuine ein, die sofort die erforderlichen Maßnahmen zur Stabilisierung vornahmen. Zwischenzeitlich waren der RTW aus dem Landkreis Osnabrück und die Polizei Bersenbrück eingetroffen. Wir öffneten die Fahrertür, durch die dann die Verletzte befreit werden konnte und mit dem Thuiner RTW Richtung Krankenhaus gebracht wurde. Nach der Säuberung der Unfallstelle übergaben wir diese den zuständigen Polizeibeamten aus Bersenbrück, so das wir um 16 Uhr "Gerätehaus ein, schalten Einsatzbereit ab" melden konnten.

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Ölunfall

Eine ca. 4 Km lange Ölspur beschäftigt die Wettruper Wehr 3 Stunden lang.

Am Freitag den 25. März 2004 gegen 19.45 Uhr meldete ein Landwirt sich telefonisch beim Brandmeister P. Schlump, das er mit seinem Schlepper eine Ölspur vom Dorfzentrum bis zur Siedlung Nord verursacht hätte und er einmal schauen sollte, ob etwas unternommen werden müsste.  Wenig später rücken 2 Kameraden mit dem LF 8 aus um sich den Umfang der Verschmutzung anzuschauen. Sie brauchten nicht weit fahren, bis sie erkannten, das dies mehr Arbeit wäre wie angenommen. Die Ölspur erstreckte sich von der Bahnhofstrasse über die Mittelstrasse bis zur K317, wo sie kurz vor der Gemeindegrenze Dohren endete. Es wurde also Melderalarm ausgelöst, um weiter Kräfte zur Absicherung auf der Kreisstrasse sowie zum Abstreuen zu alarmieren. Wenig später rückten dann das Sonderfahrzeug "Opa" und das LF 8 mit 12 Kameraden aus, um die Gefahrenquelle zu beseitigen. Gegen 22.45 konnte die abgestreute Spur und somit die betroffenen Strassen als gereinigt an die Polizei übergeben werden.