Gymnasium in Madrid

Nach der Fahrt des Gymnasiums Leoninum Handrup im Jahr 2000 nach Santiago de Compostela / Spanien, 2005 nach Rom / Italien und 2011 nach Patras / Griechenland hieß das diesjährige Ziel der Schulgemeinschaft die Hauptstadt Spaniens, Madrid.

Und so trafen sich schon Wochen vor dem geplanten Abfahrtstag der Vertreter der Schulleitung Hr. Vogelsang und die örtlichen Feuerwehren Handrup und Wettrup. Sie sollten wie bei den anderen Pilgerfahrten für eine sichere An- und Abreise der Reisenden und Begleiter sorgen. Da die Erfahrungen der letzten Reisen genutzt werden konnten, stand das Konzept des äußeren und inneren Sicherungskreises schon früh fest und es wurden nur Details verbessert.

Am Abfahrtstag, dem 10. September 2018 begann der Dienst für die eingeteilten Kameraden der Feuerwehren Handrup und Wettrup sowie der Besatzung des ELW 1 aus Lengerich um kurz nach 6 Uhr morgens. Diensteinteilung und Anweisungen standen schließlich noch auf dem Plan, um nichts dem Zufall überlassen. Schließlich wurden mit den Reisenden, deren Begleitungen und Besuchern mit ca. 3000 Menschen gerechnet und diese sollten sicher zu den Parkplätzen geleitet werden und der normale Verkehr möglichst ohne Einschränkung fließen.

Um kurz vor 7 Uhr wurde dann die Vollsperrung der L60 gestartet und der äußere Ring mit dessen Zufahrtsregeln wurde aktiviert. Das heißt, das nur noch Fahrzeuge mit entsprechendem Zufahrtsschein diese Sperren passieren durften. Der innere Ring war komplett für den Verkehr gesperrt und nur für Mitglieder des Kollegiums mit separatem Passierschein und für Anlieger erreichbar.

Dass diese Uhrzeit passend war, zeigte sich beim Einrichten der Sperren, denn bereits da zeigten Fahrer im Vorbeifahren ihren Parkschein. Unzählige Angehörige wollten ihre Kinder zum bischöflichen Aussendungs Gottesdienst begleiten und verabschieden. Durch die zahlreichen eingesetzten Kameraden lief die Einweisung und Koordinierung ohne größere Zwischenfälle und so hieß es rasch, dass die ersten Parkplätze komplett belegt seien und auf andere Flächen ausgewichen werden muss. Doch auch die eingeplanten Verbesserungen zeigten einen positiven Effekt denn es gelang die L60 komplett befahrbar zu halten. Kurz vor 9 Uhr war die Anreisewelle genauso schnell vorbei wie sie begonnen hatte. Nun konnten die Wehren sich auf die Abfahrt der Reisebusse und der Besucher vorbereiten. Gegen 11.30 Uhr hieß es dann die Reisebusse setzen sich in Bewegung. Die B402 wurde durch die Polizei für die Auffahrt der Busse kurzfristig komplett gesperrt, um das Einbiegen der 27 Busse ohne Probleme zu gewährleisten. Nach wenigen Minuten hatte der letzte Bus die Kreuzung passiert und der Verkehr konnte wieder wie gewohnt fließen. Verteilt auf die Busse waren dann die rund 1440 Teilnehmer der Schulfahrt sicher auf den Weg nach Spanien gebracht worden.

Die Abreise verlief ohne Probleme und die Sperrung der Straßen konnte nach nur 30 Minuten, Dank der Verbesserungen wesentlich früher als bei den Fahrten zuvor, aufgelöst werden.

Die Rückkehr der Busse und damit auch der Reisenden war den Feuerwehren für den 18.9.2018 um 17 Uhr angekündigt worden.  Allerdings lief die Rückfahrt so reibungslos, dass am Morgen dieser Termin auf 16 Uhr vorverlegt werden musste. Wie es sich für Feuerwehren gehört, konnte diese Herausforderung in kürzester Zeit gelöst werden und die Sperrung begann bereits um 14:30 Uhr. Auch hier war der Zeitpunkt optimal geplant, denn wie bei der Abreise winkten schon einige Fahrer mit den Parkscheinen beim Aufbauen der Sperren.

Genauso wie bei der Abfahrt der Schule lief alles reibungslos und schon lange vor der Ankunft säumten viele Menschen die L60, um die Busse in Empfang zu nehmen. Entsprechend groß war die Freude als diese dann um kurz nach 16 Uhr in Richtung Gymnasium bogen. Kurz nachdem die letzten Busse auf ihrem Stellplatz waren, setzte auch schon die Abreise der Fahrzeuge ein. Nur konnte diesmal die L60 aufgrund der Menschenmassen, die sich noch auf der Straße befanden, nicht sofort für den Verkehr freigegeben werden, so dass es an der B402 etwas länger dauerte bis der Hauptverkehr abgefahren war.

Nach gut einer Stunde meldete die Einsatzleitung die Aufhebung der Sperren und die Kameraden konnten ihre Posten verlassen.

Ein Dank an die disziplinierten Autofahrer, die uns die Arbeit mit ihrer Geduld erleichtert haben und es nicht zu gefährlichen Situationen für uns gekommen ist.

Externe Links zu diversen Berichten der Fahrt: NOZ 1NOZ 2Youtube 1Youtube 2

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